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HERPING IN VENEZUELA (8 Tage)
Herpetoglogische Beobachtung in den Llanos

Tag 1. Caracas-Barinas
Ankunft im Maiquetía International Airport, Caracas. Transfer nach Barinas. Empfang durch den Tourleiter. Einchecken im Hotel. Persoenliche Bekanntmachung von Fuehrern und Teilnehmern mit der Moeglichkeit individuelle Interessen zu besprechen. Bilderschau der Orte und Tierarten, denen man hoechstwahrscheinlich auf der Tour begegnen wird. Optional erste Beobachtungen in der Nacht. 

Tag 2. Piedmont Anden-Llanos
Wir machen uns auf den Weg zu den Auslaeufern der Anden, wo wir in einer laendlichen Ranch uebernachten. Wenn es die Witterungsbedingungen erlauben werden wir uns Flussabwaerts auf einem Floss bewegen und vielleicht Suedamerikanische Flussotter (Lontra longicaudis) in den langsamer fliessenden Teilen sehen. Ansonsten werden wir den Tag ueber Amphibien und Reptilien beobachten. In der Nacht wird es ein Konzert von hunderten maennlicher Froesche geben, darunter auch Exemplare von Arten die bis vor Kurzem noch unbekannt in diesem Gebiet waren, wie zum Beispiel Hyla punctata, Hyla lanciformis, Phyllomedusa hypocondrialis, Scinax rostrata... 

Tage 3-7. Los Llanos
 Dies ist das aussergewoehnlichste Gebiet der Llanos, ein grossflaechiges in der Regenzeit haeufig ueberflutetes Areal von fast 180.000 Km2 allein in Venezuela, wobei es sich zusaetzlich bis nach Kolumbien hinein erstreckt.
 Die Llanos sind eines der Gebiete Sued-Amerikas mit der hoechsten Tierkonzentration, vergleichbar mit manchen Orten in Afrika ( wobei jedoch die starken Populationen grosser Saeugetiere fehlen. Dort werden wir mit den Llaneros zusammenarbeiten, einer Art venezolanischer Cowboys. Wir werden Pferde reiten und ihnen ein wenig bei ihrem Tagewerk helfen, wie Vieh treiben oder sogar die Wasserschweine zaehlen. Unsere Begleiter aus der oertlichen Fauna werden die vielen Arten der Wasser- und Raubvoegel und vielleicht gelegentliche der Riesenameisenbaer (Myrmecophaga tridactyla) sein. Nachts lassen sich in flachen Lagunen mit Hilfe von Taschenlampen die Augen der Caimane (Caiman c. crocodylus) sehen. Ausserdem sind im Marschland und den Fluessen einige Schildkroeten zu finden, worunter auch die bizarre Mata-mata (Chelus fimbriatus) ist, Podocnemis vogli, P. unifilis und Arraus (P. expansa) welche in der Vergangenheit recht haeufig waren. Die groesste und beeindruckendste Schlange lebt hier, die Anakonda (Eunectes murinus gigas). Es ist moeglich sie dort zu aufzustoebern und hervorragende Fotos mit ihr zu schiessen. In den ruhigen Momenten ist das Angeln ein angenehmer und erfolgversprechender Zeitvertreib, denn es gibt viele essbare Fische, wie zum Beispiel  Barsch(Cichla), Wels (Siluridae) und den gefuerchteten Piranha (Serrasalmus). Desweiteren sind die Fluesse Lebensraum von Suesswasserrochen (Potamotrygon) und den elektrischen Aalen (Electrophorus electricus), welche von den Einwohnern wesentlich mehr gefuerchtet werden als Piranhas. Auf Bootstouren sind farbenfrohe Voegel ein haeufiger Anblick, vor allem die roten Ibisse und die rosafarbenen Loeffelreiher sind dort zu sehen. Die legendaeren und verspielten Flussdelphine (Inia geoffrensis) werden uns oft begleiten und mit etwas Glueck werden die Rufe des Riesenotters (Pteronura brasiliensis) die Luft erfuellen...  Einige Anurane sind sehr haeufig, besonders Bufo marinus, B. granulosus, Pleurodema brachyops, H. microcephala, Leptodactylus macrosternum, Physalaemus pustulosus... 
Andere Tiere, die man ohne grosse Schwierigkeiten sehen kann sind Bruellaffen (Alouatta), Kapuzineraeffchen (Cebus), Agoutis (Dasyprocta), Waldameisenbaeren (Tamandua tetradactyla), Fuechse (Cerdocyon thous), Weissschwanzwild (Odocoileus virginianus), Chgüires (Hydrochoerus hydrochaeris), mit ein wenig Glueck Ozelots (Leopardus pardalis) oder Yaguaroundi (Herpailurus yaguarondi), und mit etwas mehr Glueck soagr einen Puma (Puma concolor) oder Jaguar (Panthera onca). 

Tag 8. Abreise.
 Zurueck zum Flughafen und Flug nach Maiquetía, Caracas und Weiterflug ins Heimatland oder Verbindung mit der Andentour.
 

Hyla punctata - click here








Corallus ruschenbergerii - click here
 
 
 

Crotalus - click here
 
 
 

Phyllomedusa hipocondrialis - clikc here
 
 
 

mata mata - click here

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