![]() |
![]() |
Tag
1. Caracas - Mérida.
Ankunft am Maiquetía International Airport, Caracas. Transfer
nach Mérida. Empfang durch den Tourleiter. Einchecken im Hotel.
Persoenliche Bekanntmachung von Fuehrern und Teilnehmern mit Moeglichkeit
zum Besprechen individueller Interessen. Bildervorfuehrung der Orte und
Arten, die man hoechstwahrscheinlich zu Gesicht bekommen wird.
Tag 2. Mérida - Maracaibo See.
Die Gruppe wird in die suedlichen Gefilde des Maracaibo Sees reisen,
dem groessten See Suedamerikas und Venezuelas Hauptoelfoerderungsgebiet.
Auf Erkundungsfahrten in den Mangrovenwaeldern werden wir auf grosse Populationen
von roten Bruellaffen (Alouatta senicula) und Kapuzineraeffchen(Cebus)
stossen.
Nicht zu uebersehen sind ausserdem die vielen verschiedenartigen Vogelkolonien
mit Amazonas Papageien, Aras, grossen Rhaphastos Tukanen und einem der
seltensten Voegeln Venezuelas, dem "Northern Screamer"(Chauna
chavaria). Es ist so gut wie sicher rosa Flussdelphine (Sotalia
fluviatilis) um uns herumschwimmen zu sehen. Wesentlich seltener, aber
nicht unmoeglich ist das karibische Manatee (Trichechus manatus)
zu beobachten, eines der meistgefaehrdetsten Saeugetiere des Landes. Gruene
Leguane (Iguana iguana) werden unsere staendigen Wegbegleiter bei
allen Besuchen des Tieflands sein. Nachts wird es eine zusaetzliche Bootstour
geben, wo wir erleben koennen wie die Tiere der Nacht aktiv werden. Dies
ist die Zeit um Caimane (Caiman crocodylus fuscus), die Mangroven
Boa (Corallus ruschenbergerii), die Boa constrictor und endemische
Froscharten wie zum Beispiel den Hyla vigilans zu beobachten.
Tag 3. Maracaibo Senke.
Wir werden eine Hacienda in der Savanne aufsuchen, die vornehmlich
zur Viehzucht benutzt
wird.
In den unzaehligen Lagunen werden wir ohne Probleme zwei Arten der Suesswasserschildkroeten
entdecken koennen. Die eine, die in der Maracaibo Senke endemisch ist (
Rhinoclemys diademata)
und die Andere, die in den Subtropen weit verbreitete
Kinosternon
scorpioides. Es gibt eine weitere Spezies, die endemisch in einer nahegelegenen
Lagune ist, doch ist die Phrynops zuliae, wie ihr wissenschaftlicher
Name lautet, schwer zu entdecken. In der Savanne gibt es ausserdem die
rotfuessige Schildkroete, die Geochelone carbonaria genannt wird,
diese Art ist in den letzten Jahren aufgrund unkontrollierter menschlicher
Eingriffe immer seltener geworden. Wasserschlangen vom Genus Helicops wie
auch andere Schlangen, die typisch fuer die Savanne sind, sind gut zu beobachten:
Mastigodryas,
Liophis melanotus, Spilotes pullatus,
Oxybelis aeneus, Imantodes
cenchoa, Leptodeira annulata
sowie Leguane, Ameiva und Cnemidophorus
Echsen, tagaktive Gonatodes Geckos... und viele andere Reptilien. In der
Nacht und nahe an menschlichen Wohnstaetten trifft man auf Amerikas groesste
Geckos, Thecadactylus rapicauda, und ihre Artgenossen Anurans,
Bufo marinus, B. granulosus, Hyla crepitans, H. microcephala, Phrynohyas
venulosa, Leptodactylus bolivianus, Pseudopaludicola pusilla, desweiteren
den endemischen Pipa parva, und ausgewachsene
Pseudis paradoxa.
Dieses Gebiet ist ausserdem Heimat fuer andere, schwer zu findende Amphibien
wie Ceratophrys calcarata und den Caecilian Nectocaecilia haydeeae.
Tag 4. Maracaibo Senke-Anden.
Nun wird es Zeit die alluviale Zone des Chama Flusses, wo wir Basiliskenechsen
(Basiliscus basiliscus) und vielleicht Cocodrylus acutus
beobachten
koennen, aufzusuchen. Ausserdem ist dies einer der besten Orte um
den Suedamerikanischen Otter (Lontra longicaudis) zu sehen. Danach
werden wir zu einer wichtigen Einflugspassage fuer Voegel, die aus Nordamerika
kommen oder dorthin zurueckkehren, ziehen, wo es zur richtigen Zeit moeglich
ist tausende Voegel verschiedenster Arten zu beobachten. Ausserdem ist
dies der Lebensraum einer der schoensten und groessten Tarantelarten der
Subtropen:
Xenestis monstrosa. Spaeter werden wir in die Anden hinaufsteigen,
wo wir den langsamen Uebergang in den Nebelwald in 1400 Metern Hoehe erleben
werden. Dort werden wir Nachts auf die Suche nach Froeschen wie dem Hyla
minuta,
H. luteoocellata, H. crepitans; und Atractus
Schlangen gehen werden. Mit ein wenig Glueck werden wir auch Onycophorans
oder Peripatus das lebende Fossil, unter Baumstaemmen, Steinen und
Geroell finden.
Tag
5. Anden.
Morgens werden wir weiterhin beobachten. Wenn wir nach Mérida
zurueckgekehrt sind, werden wir eine Hacienda im Kolonialstil besuchen,
wo wir die alten Verarbeitungsmethoden fuer Kaffee sehen koennen, der lange
Zeit das wichtigste oekonomische Gut dieser Region war. In die Anden werden
wir zu Pferde, durch das trockene Tal des Chama Flusses zurueckkehren,
wobei wir Pausen einlegen werden um die dortige Fauna in dem Wald grosser
Kakteen zu beobachten. Die Chancen stehen dort gut auf Micurus
meridensis, Drymarchon corais melanurus, Pseudoboa neuwiedii,
Crotalus
sp., gruene Leguane, Ameiva bifrontata und Cnemidophorus Echsen
zu stossen. Dies ist ausserdem ein ort, wo der kleine Ameisenbaer (Tamandua
mexicana) kein seltener Anblick sind. Schliesslich uebernachten wir
im friedlichen und malerischen Mérida, der Andinen Hauptstadt unter
Berggipfeln von ueber 5000 Metern (15000 ft) Hoehe, die ganzjaehrig mit
Schnee bedeckt sind.
Tag 6. Anden.
Es steht ein Besuch der Seilbahn Teleférico de Mérida
an, der laengsten (12 ½ Km) und hoechsten (4765 m) Seilbahn der
Welt. Waehrend der Fahrt kann man vier verschiedene Oekosysteme sehen.
1. den Nebelwald, 2. den Niedrigen Hochgebirgswald, 3. die Páramo,
und 4. den "andinen Nebelguertel". Nachdem wir den Gipfel erreicht haben,
werden wir uns in der Páramo umsehen. Danach geht es zurueck nach
Mérida. Der Nachmittag steht frei fuer Aktivitaeten ihrer Wahl (
Shopping, Kino, Salsa und Merengue tanzen...). Optional ist ein Besuch
des nahen, unberuehrten Nebelwaldes moeglich, wo sich unter den oertlichen
Spezies Hyla jahni, Eleutherodactylus vanadisae, Gastrotheca nicefori
und einige Glasfroesche (Centrolene und Hyalinobatrachium)
befinden.
Tag 7. Anden.
Wir verlassen Mérida um den andinen Nebelwald zu erkunden, der
unter Anderem der Lebensraum des Andensalamanders Bolitoglossa orestes
ist. Danach fahren wir mit der Welt der Páramo fort, wo wir leise
entlang zauberhafter und schoener Gletscherseen wandern und wo Páramo
Hasen (Sylvilagus brasiliensis meridanus) und andines Wild (Odocoileus
goudotti) leben. Dies ist der Lebensraum fuer Froesche, die in hoechstem
Masse an die kalte Witterung angepasst sind, Eleutherodactylus
ginesi ( ein Ergebnis der Evolutionaeren Vermischung vom hochtepuanischen
Bufonid in den Stamm der Oreophrynella), E. lancinii, Colostethus leopardalis
und Atelopus mucubajiensis. Diese letzte Spezies, genau wie viele
andere venezolanische Kroetenarten, musste in der Vergangenen Zeit einen
starken Populationsrueckgang verzeichnen, was so weit geht, dass Niemand
in den letzten 5 Jahren ein lebendes Tier dieser Art gemeldet hat, daher
fuerchten wissenschaftliche Gemeinschaften bereits, dass diese Art ausgestorben
sein koennte. Eines unserer Ziele ist es, das Gebiet systematisch zu beobachten
mit der Hoffnung ein Exemplar entdecken und melden zu koennen.
Tag 8. Anden.
Wir werden mit unserer Erkundung in der Páramo fortfahren, wobei
besonderes Interesse dem zerfallenden Stoff der Espeletias ( ein rosettenartiger
Busch mit rechteckigen Blaettern die mit einem baumwollaehnlichen Stoff
bedeckt sind. Sie waechst in den hohen Anden in Venezuela suedlich von
Ecuador) gilt. In diesen Pflanzen suchen einige Amphibien Schutz,
sowie die Microteiids Anadia Echsen. Spaeter am Tag werden wir eine
Chance haben die Einrichtung zur Erhaltung und Wiedereinfuehrung des andinen
Condors (Vultur gryphus) zu besuchen und werden seinen Lebensraum
erkunden um den beeindruckenden und majestaetischen Flug des groessten
Vogels der Welt zu bewundern.
Tag 9. Anden.
Am Morgen werden wir uns mit einem Bad in einer heissen Quelle mit
fantastischer Aussicht erfrischen und erholen. Wieder auf dem Weg entlang
eines wilden Flusses an der Strasse stoppen wir um einen gefaehrdeten Vogel
zu sehen, die Wildente (Merganetta armata colombiana). Ein praechtiger
Nebelwald wird die Buehne fuer eines der grossartigsten Schauspiele der
Subtropen sein, das Hochzeitsritual,der feuerroten, andinen "Cock-of-the
Rock" Voegel (Rupicola peruviana). Zudem gibt es viele Amphibien
und Reptilien worunter auch Micrurus mipartitus, Erythroplamprus bizona,
Lampropeltis triangulum andesina... zu finden sind. Wir werden Zeugen
des Reichtums an tagaktiven Mannophryne collaris
Tag 10. Anden, Los Llanos.
Besuch eines natuerlichen Bades, vor allem um zu schwimmen, doch ist
es ausserdem ein hervorragender Platz um tagaktive Tiere zu beobachten.
Fuer diejenigen, die mehr Abenteuerlust verspueren gibt es einen optionalen
Rafting-Trip ( nicht im Preis enthalten). Bei unserer Weiterreise wird
sich die Landschaft stark veraendern, von Bergen hin zum savannenartigen
Flachland, das sich aber stark von anderen Savannen unterscheidet. Dies
ist das aussergewoehnlichste Gebiet der Llanos, ein grossflaechiges in
der Regenzeit haeufig ueberflutetes Areal von fast 180.000 Km2 allein in
Venezuela, wobei es sich zusaetzlich bis nach Kolumbien hinein erstreckt.
Dort lassen sich vor allem Bufo marinus, B. granulosus, Pleurodema brachyops,
H. microcephala, Leptodactylus macrosternum, aber auch viele andere
Arten finden.
Tag 11. Anden.
Auf einem anderen Weg werden wir nun in die Anden zurueckkehren, wobei
wir wieder in das Gebiet der Páramo kommen. Diesesmal werden wir
uns vor allem auf die Suche nach Eleutherodactylus boconoensis, Colostethus
humilis und einigen Centroleniden begeben. Die Nacht werden wir in
einer Stadt des Kolonialstils verbringen.
Tag
12. Anden.
Die Beobachtung der lokalen Art der Aromobates nocturnus wird
es uns ermoeglichen den groessten bisher bekannten Dendrobatiden (Myers
et al., 1991) zu sehen. Diese Art ist einzigartig in der Anuran Familie,
da sie nicht nur nachtaktiv, streng riechend und recht gross ist, sondern
auch noch im Wasser lebt und Haeutchen an den hinteren Fuessen gebildet
hat. Es wird angenommen, dass diese Spezies aehnliche Probleme wie andere
untergehende Amphibien hat, daher werden wir diesen Fall genau studieren
und Tag und Nacht nach dieser seltenen Art suchen.
Tag 13. Anden.
Weiter reisen wir in das Areal, in dem man gute Chancen hat auf Atelopus
chrysocorallus zu stossen, die wahrscheinlich markanteste Spezies des
Genus in Venezuela. Diese vom Aussterben bedrohte Spezies ist besonders
auffaellig durch ihre Gruen-Rot-Gelbe Faerbung. Waehrend wir tagsueber
nach ihr suchen werden, besteht in der Nacht die Moeglichkeit nach Froeschen
zu suchen.
Tage 14-16. Westliche Llanos.
Wieder im Flachland werden wir uns dem von Zeit zu Zeit ueberfluteten
Regenwald zuwenden, wo die Diversitaet an Anuran Arten sehr hoch ist (
mehr als 25 verschiedene), besondere Aufmerksam gilt dabei Phyllomedusa
tarsius, P. hypocondryalis, Hyla lanciformis, Hyla boans, Lithodytes lineatus,
Elachistocleis ovalis, Pipa pipa; und den vielen Reptilien der Region
wie zum Beispiel
Corallus hortulanus, C. caninus, Boa constritor, Epicrates
cenchria maurus, several Colubrids, Bothrops venezuelensis und Coral
Schlangen. In diesem Gebiet gibt es so viel zu entdecken und zu beobachten,
das mindestens 2 Tage vonnoeten sind.
Tag 17. Llanos.
Auf der Weiterreise werden wir in Hato ( einer Ranch) Station machen,
wo wir uns ausruhen und die Nacht wieder zum beobachten nutzen.
Tage 18-22. Llanos.
Die Llanos sind eines der Gebiete Suedamerikas mit der hoechsten Tierkonzentration,
vergleichbar mit manchen Orten in Afrika ( wobei jedoch die starken Populationen
grosser Saeugetiere fehlen). Dort werden wir mit den Llaneros zusammenarbeiten,
einer Art venezolanischer Cowboys. Wir werden Pferde reiten und ihnen ein
wenig bei ihrem Tagewerk helfen, wie Vieh treiben oder auch die Wasserschweine
zaehlen. Unsere Begleiter aus der oertlichen Fauna werden die vielen Arten
der Wasser- und Raubvoegel und vielleicht gelegentliche der Riesenameisenbaer
(Myrmecophaga tridactyla) sein. Nachts lassen sich in flachen Lagunen
mit Hilfe von Taschenlampen die Augen der Caimane (Caiman c. crocodylus)
sehen. Ausserdem sind im Marschland und den Fluessen einige Schildkroeten
zu finden, worunter auch die bizarre Mata-mata (Chelus
fimbriatus) ist, Podocnemis vogli, P. unifilis und Arraus
(P. expansa) welche in der Vergangenheit recht haeufig waren. Die
groesste und beeindruckendste Schlange lebt hier, die Anakonda (Eunectes
murinus gigas). Es ist moeglich sie dort zu aufzustoebern und hervorragende
Fotos mit ihr zu schiessen. In den ruhigen Momenten ist das Angeln ein
angenehmer und erfolgversprechender Zeitvertreib, denn es gibt viele essbare
Fische, wie zum Beispiel Barsch (Cichla), Wels (Siluridae)
und den gefuerchteten Piranha (Serrasalmus). Desweiteren sind die
Fluesse Lebensraum von Suesswasserrochen (Potamotrygon) und den
elektrischen Aalen (Electrophorus electricus), welche von den Einwohnern
wesentlich mehr gefuerchtet werden als Piranhas. Auf Bootstouren sind farbenfrohe
Voegel ein haeufiger Anblick, vor allem die roten Ibisse und die rosafarbenen
Loeffelreiher sind dort zu sehen. Die legendaeren und verspielten Flussdelphine
(Inia geoffrensis) werden uns oft begleiten und mit etwas Glueck
werden die Rufe des Riesenotters (Pteronura brasiliensis) die Luft
erfuellen... Einige Anurane sind sehr haeufig, besonders Bufo
marinus, B. granulosus, Pleurodema brachyops, H. microcephala, Leptodactylus
macrosternum, Physalaemus pustulosus...
Andere Tiere, die man ohne grosse Schwierigkeiten sehen kann sind Bruellaffen
(Alouatta), Kapuzineraeffchen (Cebus), Agoutis (Dasyprocta),
Waldameisenbaeren (Tamandua tetradactyla), Fuechse (Cerdocyon
thous), Weissschwanzwild (Odocoileus virginianus), Chgüires
(Hydrochoerus hydrochaeris), mit ein wenig Glueck Ozelots (Leopardus
pardalis) oder Yaguaroundi (Herpailurus yaguarondi), und mit
etwas mehr Glueck soagr einen Puma (Puma concolor) oder Jaguar (Panthera
onca).
Tag 23. Llanos-Caracas-Herkunftsland
Verabschiedungstreffen. Flug nach Caracas und zurueck in das Herkunftsland.
English
· Español · Deutsch
· Dutch · Danish
· Français
ARASSARI TREK
- V.T. 2256
Raquel & Tom Evenou
Final calle 24, 8-301. Mérida - Venezuela
Tel /Fax : ++58
(0274) 2525879 Cel.
(0414) 7463569
E-Mail: info@arassari.com
ó arassari@telcel.net.ve